Jibril
pro-canalba e.V.
Segugio Mischling - Rüde
*01.07.2018 - 55 cm
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Soziales Verhalten
Umgang und Umfeld
Über mich
Jibril - Drei Sekunden
Es heißt, wir Menschen entscheiden innerhalb weniger Sekunden, welchen ersten Eindruck wir von jemandem haben. Wenn das stimmt, dann können diese wenigen Sekunden auch über das Schicksal eines Hundes entscheiden. Wir sehen einen Hund mit leicht schief gehaltenem Kopf und unser Blick bleibt genau dort hängen. Wir fragen uns sofort, was passiert ist. Ob er Schmerzen hat. Ob er krank ist. Ob das schwierig wird … und vergessen dabei, noch einmal richtig hinzusehen.
Unser Jibril leidet an einem neurologischen Syndrom. Weitere Untersuchungen hat es nie gegeben. Warum auch? Im Hundelager untersucht niemand einen Hund gründlich. Dort reicht es, wenn er atmet.
Dabei erzählt seine Kopfhaltung eigentlich fast nichts über Jibril. Sie erzählt nur, dass irgendwann etwas passiert sein muss. Wer Jibril wirklich ist, sieht man aber sofort, wenn man sich einen kurzen (zweiten) Moment Zeit nimmt. Dann begegnet einem ein so freundlicher und umgänglicher Rüde, der Menschen gegenüber offen ist und sich seinen Auslauf ganz selbstverständlich mit einem Rüden und einer Hündin teilt.
Jibril kämpft nicht gegen die Welt, vielmehr musste er sich längst mit ihr arrangieren. Seit Juli 2023 lebt er hinter Gittern. Tag für Tag. Dazu kommt eine Leishmaniose, die engmaschig überwacht werden müsste. Fürsorge, geeignetes Futter und, wenn nötig, Medikamente wären Dinge, die Jibril helfen würden. Aber „Fürsorge“ und „Hundelager“ sind zwei Worte, die nicht zusammenpassen. Im Lager gibt es Gitter, Warten und Zeit. Sehr viel Zeit.
Und so stehen wir vor der immer wiederkehrenden Frage: Wird es unser kleiner Schützling schaffen, dass jemand ihn kennenlernen möchte? Oder werden Menschen ihn vielleicht niemals kennenlernen, weil alle beim ersten Blick stehen bleiben? Und das, obwohl sich der zweite oft viel mehr lohnt. Denn hinter dieser kleinen Besonderheit sitzt ein Hund, der nichts Spektakuläres verlangt. Kein perfektes Leben und auch keine Wunder. Nur einen Menschen, der bereit ist, ein paar Sekunden länger hinzuschauen als alle anderen.
Vielleicht beginnt genau dort die Liebe … 3 Sekunden nach dem ersten Blick.
Jibril stammt vermutlich von einem Jäger … seine kupierte Rute spricht dafür. Leider ist sie auch der Grund, dass er nicht in die Schweiz oder nach Österreich einreisen darf.
Weitere Informationen:
Alter: 01.07.2018
Schulterhöhe: 55cm
Kastriert: nein
Krankheiten: Leishmaniose positiv.
Er hat ein neurologisches Syndrom, sein Kopf ist schief.
(es wurden keine weiteren Untersuchungen durchgeführt), gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit
Aufenthaltsort: Italien
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Tanja Roth
eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu
Telefon: 0173 6731030
Über mich
Jibril - Drei Sekunden
Es heißt, wir Menschen entscheiden innerhalb weniger Sekunden, welchen ersten Eindruck wir von jemandem haben. Wenn das stimmt, dann können diese wenigen Sekunden auch über das Schicksal eines Hundes entscheiden. Wir sehen einen Hund mit leicht schief gehaltenem Kopf und unser Blick bleibt genau dort hängen. Wir fragen uns sofort, was passiert ist. Ob er Schmerzen hat. Ob er krank ist. Ob das schwierig wird … und vergessen dabei, noch einmal richtig hinzusehen.
Unser Jibril leidet an einem neurologischen Syndrom. Weitere Untersuchungen hat es nie gegeben. Warum auch? Im Hundelager untersucht niemand einen Hund gründlich. Dort reicht es, wenn er atmet.
Dabei erzählt seine Kopfhaltung eigentlich fast nichts über Jibril. Sie erzählt nur, dass irgendwann etwas passiert sein muss. Wer Jibril wirklich ist, sieht man aber sofort, wenn man sich einen kurzen (zweiten) Moment Zeit nimmt. Dann begegnet einem ein so freundlicher und umgänglicher Rüde, der Menschen gegenüber offen ist und sich seinen Auslauf ganz selbstverständlich mit einem Rüden und einer Hündin teilt.
Jibril kämpft nicht gegen die Welt, vielmehr musste er sich längst mit ihr arrangieren. Seit Juli 2023 lebt er hinter Gittern. Tag für Tag. Dazu kommt eine Leishmaniose, die engmaschig überwacht werden müsste. Fürsorge, geeignetes Futter und, wenn nötig, Medikamente wären Dinge, die Jibril helfen würden. Aber „Fürsorge“ und „Hundelager“ sind zwei Worte, die nicht zusammenpassen. Im Lager gibt es Gitter, Warten und Zeit. Sehr viel Zeit.
Und so stehen wir vor der immer wiederkehrenden Frage: Wird es unser kleiner Schützling schaffen, dass jemand ihn kennenlernen möchte? Oder werden Menschen ihn vielleicht niemals kennenlernen, weil alle beim ersten Blick stehen bleiben? Und das, obwohl sich der zweite oft viel mehr lohnt. Denn hinter dieser kleinen Besonderheit sitzt ein Hund, der nichts Spektakuläres verlangt. Kein perfektes Leben und auch keine Wunder. Nur einen Menschen, der bereit ist, ein paar Sekunden länger hinzuschauen als alle anderen.
Vielleicht beginnt genau dort die Liebe … 3 Sekunden nach dem ersten Blick.
Jibril stammt vermutlich von einem Jäger … seine kupierte Rute spricht dafür. Leider ist sie auch der Grund, dass er nicht in die Schweiz oder nach Österreich einreisen darf.
Weitere Informationen:
Alter: 01.07.2018
Schulterhöhe: 55cm
Kastriert: nein
Krankheiten: Leishmaniose positiv.
Er hat ein neurologisches Syndrom, sein Kopf ist schief.
(es wurden keine weiteren Untersuchungen durchgeführt), gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit
Aufenthaltsort: Italien
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Tanja Roth
eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu
Telefon: 0173 6731030
Sonstige Infos zum Tier
Besuchen Sie Jibril auch auf unserer Homepage. Hier finden Sie weitere Fotos und auch Videos von ihm.
https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Jibril_9206