Tierheimat

Kiwi sucht ES | PS

Balkanschnauzen und Heimatpfoten e.V.

zutraulich
verspielt
lernwillig
verschmust

Kiwi zeigt sich im Tierheim als lebhafte, energiegeladene Hündin, die offen auf Menschen zugeht und sich problemlos anfassen lässt.

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Kiwi sucht ES | PS

Soziales Verhalten

Kann nicht mit Hunden
Kann mit Katzen
Kann mit Kindern
Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben.
Kann mit anderen Tieren

Umgang und Umfeld

Erfahrung nötig
eher Land
braucht viel Beschäftigung
kann auch mal alleine sein
Meine Vorgeschichte

Kiwi kam im Juli 2025 als sehr junger Welpe zu uns ins Tierheim, nachdem sie allein auf der Straße gefunden worden war. Zunächst wuchs sie gemeinsam mit anderen Welpen im „Kindergarten“ des Tierheims auf, derzeit teilt sie sich einen Auslauf mit Floh.

Über mich

Kiwi zeigt sich als sehr menschenbezogene junge Hündin, die deutlich die Nähe und Aufmerksamkeit von Menschen sucht. Im Zwinger macht sie lautstark auf sich aufmerksam und kläfft so lange, bis man sich bei ihr befindet. Auch dann ist sie zunächst sehr aufgeregt, springt häufig an Menschen hoch und muss dabei klar und konsequent korrigiert werden. Interessanterweise zeigte sich bei unserem Besuch, dass Ignorieren deutlich besser funktioniert als der Versuch, sie auf Abstand zu halten: Wenn Kiwi merkt, dass sie mit ihrem Verhalten keine Aufmerksamkeit bekommt, wird sie schnell ruhiger und verliert das Interesse.

Gleichzeitig ist Kiwi aktuell noch sehr unsicher und wirkt im Shelter mit der Situation deutlich überfordert. Sie findet kaum zur Ruhe und steht selbst nach kurzen Ruhephasen sofort wieder auf. Vieles scheint sie im Moment schlicht zu überfordern, wodurch sie sich sehr aufgeregt und unruhig präsentiert. Wir können uns deshalb gut vorstellen, dass Kiwi außerhalb des Shelteralltags eine deutliche Entwicklung machen und wesentlich ruhiger werden wird. Gerade bei Hunden, die über einen langen Zeitraum in der reizintensiven und wenig beeinflussbaren Situation eines Tierheims leben, kann sich dieses Verhalten in einem strukturierten und ruhigeren Zuhause deutlich verändern.

Menschen gegenüber ist Kiwi grundsätzlich freundlich und sucht auch körperliche Nähe. Gleichzeitig ist sie dabei noch etwas unsicher: Sie möchte gestreichelt werden, kann die Nähe aber noch nicht immer vollständig einordnen. Hier wird sie von einem ruhigen und geduldigen Umgang profitieren.

Im Zusammenleben mit anderen Hunden entscheidet bei Kiwi offenbar stark die individuelle Sympathie. Mit Floh war sie sehr eng und die beiden waren ein ausgesprochen gutes Team. Mit Simba hingegen hat es deutlich weniger gut funktioniert. Für einen Ersthund im neuen Zuhause sollte daher letztlich die gegenseitige Sympathie entscheiden und ein Kennenlernen in jedem Fall stattfinden.

Kiwi sollte aufgrund ihrer aktuellen Unsicherheit und ihrer starken Reaktion auf die vielen Reize nicht in einer Stadt leben. Wir sehen sie eher in einem ruhigeren Umfeld, in dem sie ankommen und lernen kann, sich zu orientieren und zur Ruhe zu finden. Bei Kindern können wir uns ein Zusammenleben grundsätzlich vorstellen, sie sollten aufgrund ihrer aktuellen Aufregung und ihres teilweise stürmischen Verhaltens allerdings schon größer und standfester sein.

Insgesamt erleben wir Kiwi als eine sehr niedliche, menschenbezogene und derzeit noch deutlich überforderte junge Hündin. Vieles von ihrer aktuellen Unruhe dürfte mit ihrer Situation im Shelter zusammenhängen. Wir glauben daher, dass Kiwi zu den Hunden gehört, die außerhalb des Tierheims deutlich aufblühen und mit der Zeit wesentlich ruhiger und ausgeglichener werden können. Dafür braucht sie Menschen, die ihr Sicherheit, klare Orientierung und ausreichend Zeit geben.

Da Kiwi bereits mit wenigen Wochen ins Tierheim kam, hatte sie bislang kaum Gelegenheit, Reize und Situationen außerhalb dieses Umfeldes kennenzulernen. Entsprechend muss sie viele für uns alltägliche Dinge erst noch behutsam lernen. Auch grundlegende Themen wie Stubenreinheit, das Mitfahren im Auto oder das Alleinbleiben müssen Schritt für Schritt mit ihm aufgebaut werden und erfordern Zeit, Geduld und eine einfühlsame Begleitung.

Wo ich leben möchte

Für Kiwi wünschen wir uns ein Zuhause bei erfahrenen Menschen in einer grünen, ruhigen Ecke der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Verständige Kinder dürfen gerne in einem Haushalt mit ihr leben. Ein Ersthund ist kein Problem, aber auch kein Muss. Da Kiwi bis auf das Tierheim bisher nur sehr wenig kennengelernt hat, sollten ihre Adoptant*innen sie mit Souveränität, Geduld und Empathie in ihr neues Leben begleiten.

Sonstige Infos zum Tier

Alle von uns vermittelten Hunde sind gemäß den gesetzlichen Vorschriften mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haben einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Erstimmunisierung (DHPPi/L). Wir lassen von den Hunden ein Blutbild anfertigen und testen diese per Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Herzwurm, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Mikrofilarien). Die Einreise nach Deutschland erfolgt mit einem geprüften und zertifizierten Transport sowie TRACES Papieren.

Möchtest du einen Hund von uns adoptieren? Dann lies dir bitte aufmerksam alle Infos auf www.balkanschnauzen.de/adoptionsverfahren durch und fülle dort die Selbstauskunft aus.

Steckbrief

Geschlecht
Weiblich, Sterilisiert
Größenklasse
Groß ab 50 cm
Schulterhöhe
57,00 cm
Gewicht
15,00 kg
Rasse
Mischling
Alter
Erwachsen, 1 Jahr und 2 Monate
Herkunft
Nordmazedonien
Aufenthaltsort
Nordmazedonien
Gesundheit
Geimpft, Entwurmt, Entfloht, MMK-Test, Gechipt, EU-Heimtierausweis, Sonstiges
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