Yasmine
pro-canalba e.V.
Maremmano Mischling - Hündin
*10.2021 - 61 cm
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Soziales Verhalten
Umgang und Umfeld
Über mich
Yasmine - freundlicher Sonnenschein sucht sonniges Plätzchen
Update August 2026 - Zwei Yasmines
Vor fast drei Jahren hat Yasmine uns anvertraut, warum sie so schüchtern ist: aus dem Wunsch zu gefallen, und der Angst, dabei zu scheitern. Ein Satz, den man leicht überliest. Ein Satz, der sich heute als zutiefst schmerzhaft erweist. Denn mittlerweile wissen wir: Es gibt zwei Yasmines.
Die eine kennen die Tierschützer vor Ort. Diese Yasmine lässt sich im Zwinger nicht einfach einfangen. Sie weicht aus, drückt sich in die hinterste Ecke, hält Abstand – als hätte sie irgendwann aufgehört zu glauben, dass ausgestreckte Hände etwas Gutes bedeuten. Man muss sich das vor Augen führen: Sie kam mit gerade einmal drei Monaten hierher. Ein Welpe, klein genug, um noch auf einen Arm zu passen, der zum ersten Mal von seiner Mutter, seinen Geschwistern, allem Vertrauten getrennt wurde – und in einen kahlen, lauten, fremden Raum gesperrt wurde, den er bis heute nicht verlassen durfte. Bald fünf Jahre. Das ist beinahe ihr gesamtes Leben. Fünf Jahre, in denen andere Hunde spazieren gehen, auf Sofas einschlafen, ihren Namen rufen hören und freudig herbeigelaufen kommen. Yasmine kennt davon nur das Erzählen ihrer Zwingergenossen – Geschichten, die für sie so unwirklich klingen müssen wie Märchen.
Und doch: Dann gibt es die andere Yasmine. Die, die zum Vorschein kommt, sobald sich die Zwingertür für ein paar kostbare Minuten öffnet und die Welt größer wird als ein paar Quadratmeter Beton. Draußen ist sie wie verwandelt. Plötzlich sucht sie die Nähe, statt ihr auszuweichen. Sie drängt sich an die Beine der Menschen, lehnt ihren Kopf an, schließt sogar die Augen für einen Moment, während eine fremde Hand über ihr Fell streicht – so, als wolle sie diesen Augenblick festhalten, bevor er wieder vorbei ist. Sie lässt Berührungen zu, die sie drinnen erschrecken würden. Nur schnelle, plötzliche Bewegungen lassen sie noch zusammenzucken – verständlich für einen Hund, der fast sein ganzes Leben nichts anderes kennengelernt hat als Enge, Lärm und Ungewissheit. Ansonsten aber ist sie sanft, fügsam, verträglich mit Artgenossen und sogar mit Katzen, und läuft bereitwillig an der Leine, den Blick nach vorne gerichtet, als wolle sie sagen: Bitte, lass uns einfach weitergehen. Immer weiter. Nimm mich mit.
Diese zweite Yasmine ist keine Ausnahme, kein glücklicher Zufall an einem guten Tag. Sie ist die Wahrheit über diesen Hund – zugedeckt von fünf Jahren Beton, Gittern und Einsamkeit, aber niemals ausgelöscht. Irgendwo unter der Vorsicht, unter der Scheu, unter dem Rückzug wartet ein Hund, der lieben kann und lieben will, und der es nie durfte.
Fast fünf Jahre hat Yasmine gewartet, um genau das erleben zu dürfen, was sie in wenigen Stunden Auslauf bereits vorführt. Man muss sich nur fragen: Wie viel mehr an Vertrauen, Nähe und Liebe könnte dieser Hund geben, hätte er nicht nur einen Nachmittag, sondern ein ganzes Leben außerhalb dieser Gitter?
Sie müssen sie nicht einfangen. Sie müssen ihr nur die Tür öffnen – und zwar für immer. Rufen Sie Yasmines Vermittlerin an. Geben Sie der zweiten Yasmine die Chance, die einzige zu werden.
PS: Zwei meiner Geschwister haben schon früh in Deutschland ein Zuhause gefunden. Ihre Happy-End Berichte finden Sie hier: Ysaline und Yoann
Update November 2023 -
Oh! Hallo! Sie sind auf meiner Seite gelandet? Darauf war ich gar nicht vorbereitet – das ist mir jetzt fast ein bisschen peinlich. Wissen Sie, ich bin nämlich eher der schüchterne, zurückhaltende Typ. Aber eigentlich wollen wir schüchternen Mädchen genau dasselbe wie alle anderen auch: Freunde, Geborgenheit und Liebe. Wir gehen nur nicht immer gleich aus uns heraus. Schüchternheit entsteht aus dem Wunsch zu gefallen und der Angst, dabei zu scheitern. Aber wenn sich wirklich jemand für uns interessiert, dann öffnen wir uns auch. Und da wir uns jetzt schon einen ganzen Textabsatz lang kennen, denke ich, ich kann mich Ihnen ruhig anvertrauen.
Also gut: Ich bin Yasmine, und ich werde in einem Canile festgehalten. Ich war gerade einmal knapp drei Monate alt, als man mich hier einfach zurückließ – und jetzt bin ich schon fast zwei Jahre von der Welt abgeschnitten. Das Leben hier ist alles andere als schön, um ehrlich zu sein gefällt es mir überhaupt nicht. Wir sehen hier nur triste, graue Zwinger. Immer dasselbe Bild, derselbe kahle Raum, und um uns herum viele Hunde, die vor Trauer, Angst und Schmerz leiden. Mit meinen Leidensgenossen komme ich gut zurecht – wir leben eng zusammen, Rüden und Hündinnen gemeinsam, und geben einander gegenseitig Halt.
Einige meiner Hundefreunde kennen die Welt da draußen und erzählen manchmal davon. Sie soll bunt sein und voller Abenteuer. Ich selbst kann mir davon kein Bild machen, denn ich habe mein ganzes Leben hier verbracht. Manchmal berichten sie auch von Menschen, die Hunde wie uns lieben und ihnen ein Zuhause schenken – Menschen, die mit uns spazieren gehen und uns die Welt zeigen. Das sind meine liebsten Geschichten.
Als die Tierschützer mich besuchten, bin ich ihnen zunächst aus dem Weg gegangen. Doch als sie mich schließlich berührten, fand ich das ganz wunderbar! Ich habe mich entspannt, es genossen und mich mit Küssen bedankt. Gesellig und brav sei ich, haben sie gesagt – und an der Leine kann ich inzwischen auch schon ein bisschen laufen. Wie glücklich müssen die Hunde sein, die solche Momente jeden Tag erleben dürfen?
Nun, liebe Besucherinnen und Besucher, das war meine kleine Geschichte. Falls Sie mehr über mich und die Bedingungen erfahren möchten, unter denen ich hier tagtäglich lebe, rufen Sie doch einfach meine Vermittlerin an – sie freut sich auf Ihren Anruf. Und sie ist, im Gegensatz zu mir, überhaupt nicht schüchtern!
PS: Zwei meiner Geschwister haben schon früh in Deutschland ein Zuhause gefunden. Ihre Happy-End Berichte finden Sie hier: Ysaline und Yoann
Update September 2022 -
Yasmine ist mittlerweile 58 cm groß und zu einer hübschen Hundedame herangewachsen. Sie teilt sich die Box mit ihrem Bruder Yannick. Schüchtern, aber neugierig, sucht sie den Kontakt zu Menschen – das Laufen an der Leine hat sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelernt.
***
Hallo, ich bin Yasmine! Ich hatte Glück – denn die Tierschützer durften unser trauriges Lager besuchen, und so habe ich es auf diese Seite geschafft. Ohne sie würde niemand von uns wissen. Seit ein paar Wochen lebe ich hier mit meinen Geschwistern im Hundelager– kein schöner Ort, aber immerhin einer, von dem aus wir jetzt vermittelt werden können. Man beschreibt uns als fröhliche kleine Sonnenscheine, bereit für ein Leben an der Seite einer Familie, die einen treuen Freund fürs Leben sucht, Denn genau das sind wir: treue Freunde, durch dick und dünn, bergauf und bergab, durch Sonne und Regen – immer an deiner Seite.
Ich freue mich schon auf alles, was kommt: aufs Lernen, auf Abenteuer, auf kuschelige Stunden und auf ein warmes Zuhause mit Platz für meine Liebe und mein Vertrauen. Melde dich gerne bei meiner Vermittlerin – dann kann ich schon bald bei dir sein!
Herzliche Grüße, dein Sonnenstrahl Yasmine
Weitere Informationen:
Rasse: Maremmano Mischling
Alter: geb.10.2021
Schulterhöhe: ca. 61 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Italien
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Yvonne Beier
EMail: yvonne.beier@pro-canalba.eu
Telefon: 0173 – 27 88 571
Über mich
Yasmine - freundlicher Sonnenschein sucht sonniges Plätzchen
Update August 2026 - Zwei Yasmines
Vor fast drei Jahren hat Yasmine uns anvertraut, warum sie so schüchtern ist: aus dem Wunsch zu gefallen, und der Angst, dabei zu scheitern. Ein Satz, den man leicht überliest. Ein Satz, der sich heute als zutiefst schmerzhaft erweist. Denn mittlerweile wissen wir: Es gibt zwei Yasmines.
Die eine kennen die Tierschützer vor Ort. Diese Yasmine lässt sich im Zwinger nicht einfach einfangen. Sie weicht aus, drückt sich in die hinterste Ecke, hält Abstand – als hätte sie irgendwann aufgehört zu glauben, dass ausgestreckte Hände etwas Gutes bedeuten. Man muss sich das vor Augen führen: Sie kam mit gerade einmal drei Monaten hierher. Ein Welpe, klein genug, um noch auf einen Arm zu passen, der zum ersten Mal von seiner Mutter, seinen Geschwistern, allem Vertrauten getrennt wurde – und in einen kahlen, lauten, fremden Raum gesperrt wurde, den er bis heute nicht verlassen durfte. Bald fünf Jahre. Das ist beinahe ihr gesamtes Leben. Fünf Jahre, in denen andere Hunde spazieren gehen, auf Sofas einschlafen, ihren Namen rufen hören und freudig herbeigelaufen kommen. Yasmine kennt davon nur das Erzählen ihrer Zwingergenossen – Geschichten, die für sie so unwirklich klingen müssen wie Märchen.
Und doch: Dann gibt es die andere Yasmine. Die, die zum Vorschein kommt, sobald sich die Zwingertür für ein paar kostbare Minuten öffnet und die Welt größer wird als ein paar Quadratmeter Beton. Draußen ist sie wie verwandelt. Plötzlich sucht sie die Nähe, statt ihr auszuweichen. Sie drängt sich an die Beine der Menschen, lehnt ihren Kopf an, schließt sogar die Augen für einen Moment, während eine fremde Hand über ihr Fell streicht – so, als wolle sie diesen Augenblick festhalten, bevor er wieder vorbei ist. Sie lässt Berührungen zu, die sie drinnen erschrecken würden. Nur schnelle, plötzliche Bewegungen lassen sie noch zusammenzucken – verständlich für einen Hund, der fast sein ganzes Leben nichts anderes kennengelernt hat als Enge, Lärm und Ungewissheit. Ansonsten aber ist sie sanft, fügsam, verträglich mit Artgenossen und sogar mit Katzen, und läuft bereitwillig an der Leine, den Blick nach vorne gerichtet, als wolle sie sagen: Bitte, lass uns einfach weitergehen. Immer weiter. Nimm mich mit.
Diese zweite Yasmine ist keine Ausnahme, kein glücklicher Zufall an einem guten Tag. Sie ist die Wahrheit über diesen Hund – zugedeckt von fünf Jahren Beton, Gittern und Einsamkeit, aber niemals ausgelöscht. Irgendwo unter der Vorsicht, unter der Scheu, unter dem Rückzug wartet ein Hund, der lieben kann und lieben will, und der es nie durfte.
Fast fünf Jahre hat Yasmine gewartet, um genau das erleben zu dürfen, was sie in wenigen Stunden Auslauf bereits vorführt. Man muss sich nur fragen: Wie viel mehr an Vertrauen, Nähe und Liebe könnte dieser Hund geben, hätte er nicht nur einen Nachmittag, sondern ein ganzes Leben außerhalb dieser Gitter?
Sie müssen sie nicht einfangen. Sie müssen ihr nur die Tür öffnen – und zwar für immer. Rufen Sie Yasmines Vermittlerin an. Geben Sie der zweiten Yasmine die Chance, die einzige zu werden.
PS: Zwei meiner Geschwister haben schon früh in Deutschland ein Zuhause gefunden. Ihre Happy-End Berichte finden Sie hier: Ysaline und Yoann
Update November 2023 -
Oh! Hallo! Sie sind auf meiner Seite gelandet? Darauf war ich gar nicht vorbereitet – das ist mir jetzt fast ein bisschen peinlich. Wissen Sie, ich bin nämlich eher der schüchterne, zurückhaltende Typ. Aber eigentlich wollen wir schüchternen Mädchen genau dasselbe wie alle anderen auch: Freunde, Geborgenheit und Liebe. Wir gehen nur nicht immer gleich aus uns heraus. Schüchternheit entsteht aus dem Wunsch zu gefallen und der Angst, dabei zu scheitern. Aber wenn sich wirklich jemand für uns interessiert, dann öffnen wir uns auch. Und da wir uns jetzt schon einen ganzen Textabsatz lang kennen, denke ich, ich kann mich Ihnen ruhig anvertrauen.
Also gut: Ich bin Yasmine, und ich werde in einem Canile festgehalten. Ich war gerade einmal knapp drei Monate alt, als man mich hier einfach zurückließ – und jetzt bin ich schon fast zwei Jahre von der Welt abgeschnitten. Das Leben hier ist alles andere als schön, um ehrlich zu sein gefällt es mir überhaupt nicht. Wir sehen hier nur triste, graue Zwinger. Immer dasselbe Bild, derselbe kahle Raum, und um uns herum viele Hunde, die vor Trauer, Angst und Schmerz leiden. Mit meinen Leidensgenossen komme ich gut zurecht – wir leben eng zusammen, Rüden und Hündinnen gemeinsam, und geben einander gegenseitig Halt.
Einige meiner Hundefreunde kennen die Welt da draußen und erzählen manchmal davon. Sie soll bunt sein und voller Abenteuer. Ich selbst kann mir davon kein Bild machen, denn ich habe mein ganzes Leben hier verbracht. Manchmal berichten sie auch von Menschen, die Hunde wie uns lieben und ihnen ein Zuhause schenken – Menschen, die mit uns spazieren gehen und uns die Welt zeigen. Das sind meine liebsten Geschichten.
Als die Tierschützer mich besuchten, bin ich ihnen zunächst aus dem Weg gegangen. Doch als sie mich schließlich berührten, fand ich das ganz wunderbar! Ich habe mich entspannt, es genossen und mich mit Küssen bedankt. Gesellig und brav sei ich, haben sie gesagt – und an der Leine kann ich inzwischen auch schon ein bisschen laufen. Wie glücklich müssen die Hunde sein, die solche Momente jeden Tag erleben dürfen?
Nun, liebe Besucherinnen und Besucher, das war meine kleine Geschichte. Falls Sie mehr über mich und die Bedingungen erfahren möchten, unter denen ich hier tagtäglich lebe, rufen Sie doch einfach meine Vermittlerin an – sie freut sich auf Ihren Anruf. Und sie ist, im Gegensatz zu mir, überhaupt nicht schüchtern!
PS: Zwei meiner Geschwister haben schon früh in Deutschland ein Zuhause gefunden. Ihre Happy-End Berichte finden Sie hier: Ysaline und Yoann
Update September 2022 -
Yasmine ist mittlerweile 58 cm groß und zu einer hübschen Hundedame herangewachsen. Sie teilt sich die Box mit ihrem Bruder Yannick. Schüchtern, aber neugierig, sucht sie den Kontakt zu Menschen – das Laufen an der Leine hat sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelernt.
***
Hallo, ich bin Yasmine! Ich hatte Glück – denn die Tierschützer durften unser trauriges Lager besuchen, und so habe ich es auf diese Seite geschafft. Ohne sie würde niemand von uns wissen. Seit ein paar Wochen lebe ich hier mit meinen Geschwistern im Hundelager– kein schöner Ort, aber immerhin einer, von dem aus wir jetzt vermittelt werden können. Man beschreibt uns als fröhliche kleine Sonnenscheine, bereit für ein Leben an der Seite einer Familie, die einen treuen Freund fürs Leben sucht, Denn genau das sind wir: treue Freunde, durch dick und dünn, bergauf und bergab, durch Sonne und Regen – immer an deiner Seite.
Ich freue mich schon auf alles, was kommt: aufs Lernen, auf Abenteuer, auf kuschelige Stunden und auf ein warmes Zuhause mit Platz für meine Liebe und mein Vertrauen. Melde dich gerne bei meiner Vermittlerin – dann kann ich schon bald bei dir sein!
Herzliche Grüße, dein Sonnenstrahl Yasmine
Weitere Informationen:
Rasse: Maremmano Mischling
Alter: geb.10.2021
Schulterhöhe: ca. 61 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Italien
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Yvonne Beier
EMail: yvonne.beier@pro-canalba.eu
Telefon: 0173 – 27 88 571
Sonstige Infos zum Tier
Besuchen Sie Yasmine auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu. Hier finden Sie weitere Fotos und auch mehrere Videos von ihr.
https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Yasmine_6308