Verhaltensstörungen bei Tieren sind abweichende Verhaltensweisen, die häufig durch Stress, Angst, Langeweile, unzureichende Sozialisation oder schlechte Haltung entstehen. Beispiele sind Aggressionen, exzessives Kratzen, Betteln, destruktives Verhalten oder stereotypische Bewegungen wie ständiges Kreisen. Solche Störungen beeinträchtigen das Wohlbefinden und können langfristige gesundheitliche Folgen haben. Ursachen sind oft fehlende Beschäftigung, mangelnder Kontakt zu Artgenossen oder traumatische Erlebnisse. Eine fachgerechte Diagnose und Behandlung durch Tierärzte, Verhaltenstherapeuten oder Trainer ist wichtig, um die Ursachen zu erkennen und zu beseitigen. Maßnahmen können Umweltanpassungen, Training, Medikamente oder Verhaltensmodifikation sein. Die Vermeidung von Verhaltensstörungen ist ein zentrales Anliegen in der Tierhaltung, da sie ein Zeichen für unzureichendes Tierwohl sind.